| KFN-Studie kommt nun doch! - Vernunft siegt |
Chance zur Teilnahme nutzen - Neue Studie des KFN kommt nun doch noch!! - Gewalt gegen Polizisten nimmt zu!
Berlin/Hannover/Kiel. Am kommenden Montag, 8. Februar 2010, startet das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen e. V. zusammen mit den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen die größte Polizeiforschung, die es in Deutschland jemals gegeben hat. Die Gewerkschaft der Polizei zeigt sich äußerst zufrieden, dass nach dem politischen Gerangel sich nach Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen nun diese Studie doch ins Laufen kommt. Konrad Freiberg, GdP-Bundesvorsitzender: „Es ist zu bedauern, Dass sich diese sechs Länder und der Bund dieser Studie entziehen und ihre Teilnahme verweigert hätten.“ Die Irritationen über den Fragebogen konnten beseitigt werden. Auch die GdP Schleswig-Holstein ruft alle Kolleginnen und Kollegen in einem neuem Flugblatt erneut auf, sich an der Befragung zu beteiligen. Der Projektleiter Prof. Dr. Christian Pfeiffer:„ Polizeibeamte berichten heute weit häufiger als früher, dass sie bei normalen Festnahmeaktionen sehr massiven und oft auch tätlichen Anfeindungen des Beschuldigten sowie seiner Familienmitglieder, Freunden oder Nachbarn ausgesetzt seien. In eigenen Untersuchungen haben wir ferner festgestellt, dass der Alkoholkonsum junger Menschen in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Daraus entwickeln sich nicht selten mit Gewalt verbundene Konflikte, bei denen die Polizei einschreiten muss. Weitere Bereiche, in denen möglicherweise die Gewalt gegen Polizeibeamte angestiegen ist, sind Auseinandersetzungen mit Gewalt orientierten Gruppen wie etwa Hooligans, Autonome oder Rechtsextreme.“
Gewalttaten gegen Polizisten nehmen drastisch zu, auch bei uns:
Schleswig-Holstein (07.07.2009). Nicht nur in den Metropolen wie Hamburg werden steigende Zahlen gemeldet, sondern auch in dem Land zwischen den Meeren steigt die Zahl der Gewalttaten gegen Polizistinnen und Polizisten deutlich an. Für das vergangene Jahr ist die Rekordzahl von 713 zu vermelden. Ein trauriger Rekord. Doch dabei handelt es sich nur um die bekannt gewordenen Fälle. Die Dunkelziffer dürfte noch höher sein. mehr lesen Auch am letzten Wochenende kam es in Kiel wieder zu massivem Widerstand. Insgesamt hatten die Kieler Kolleginnen und Kollegen wieder viel zu tun siehe KN-online. Unterstützung leisteten Wasserschutzpolizei und Kollegen der Bundespolizei, um die Lage in den Griff zu halten. Die Aggression gegen Polizistinnen und Polizisten nehmen auch in Kiel weiter zu. Zur damaligen Projektbeschreibung hier drücken. Ergebnisse der damaligen Studie sind hier nachlesbar. Neben Schleswig-Holstein beteiligen sich an dem neuen Projekt 12 weitere Länder. Das Projekt wird ausdrücklich von der GdP befürwortet und vom Hauptpersonalrat der Polizei begrüßt. Wichtig dabei ist, dass sich eine große Anzahl von Kolleginnen und Kollegen beteiligt, auch wenn es doch ein wenig Aufwand bedeuten wird. Eure Angaben sind wichtig, damit entsprechende Schlüsse gezogen und auch Forderungen an die Politik gestellt werden können. Vermutlich im 4. Quartal 2009 wird die Befragung beginnen. Mehr Informationen dazu wird es auf der dienstlichen Schiene geben. Je höher die Beteiligung, desto belastbarer die Aussagen und umso stärker werden unsere Argumente. Beteiligt euch!!! denn ...
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